
Rund 70% aller Unfälle passieren in der Freizeit, auf der Straße oder im eigenen Haushalt. Also genau da, wo eine gesetzliche Unfallversicherung nicht mehr greift. Das zeigt die große Bedeutung einer privaten Unfallversicherung. Sie schützt die versicherte Person gegen die finanziellen Folgen von Unfällen aller Art. Etwa, wenn nach einem Unfall Umbauten am Haus oder am Kfz notwendig werden. Und das rund um die Uhr und weltweit. |
|
Dabei ist besonders auf hohe Progressionen zu achten. Diese steigern die Entschädigung bei schweren körperlichen Einschränkungen überproportional. Auch die Auswahl der richtigen Gliedertaxe ist entscheidend. Viele Versicherer bieten Gliedertaxen, die einzelne Einschränkungsbereiche (Bein, Hand, Sinnesorgane) stärker berücksichtigen. Das kann je nach Berufsgruppe sehr sinnvoll sein. Im Unfallbereich gibt es darüber hinaus Produkte, die auch Komponenten wie Krankheiten, Organschäden und den Verlust von Grundfähigkeiten (Gehen, Tragen, etc.) absichern. |
Gemäß den Bedingungen der privaten Unfallversicherer liegt ein Unfall dann vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis (nämlich der Unfall) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Innere Erkrankungen sind somit ausgeschlossen. Jedoch gilt es als Unfall, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder gerissen werden. Eine Unfallversicherung sichert demzufolge definitionsgemäß eine „Sache“ ab und wird nicht zum Kreis der Personenversicherungen gezählt. |
Klassischerweise verfügen Unfallpolicen über eine Versicherungsgrundsumme. Je nach Grad der durch den Unfall an der versicherten Person verursachten –auch temporären- Invalidität erhöht sich diese Versicherungsgrundsumme anhand einer vertraglich definierten Progression. Die maximale Höhe dieser Progression ist je nach Versicherer unterschiedlich und kann zwischen 300% bis zu ca. 600% liegen. Teilweise bieten Versicherer Zusatzoptionen an, deren Notwendigkeit individuell zu prüfen ist, da sie die Versicherungskosten unnötig erhöhen können. Beispielhaft genannt seien hier: Unfalltodesfallschutz, Leistungen bei Knochenbrüchen etc. Bei einigen Berufsbildern (z.B. bei Ärzten, die häufig operativ tätig sind) sind Besonderheiten zu beachten, hier sollten Versicherer mit verbesserten Gliedertaxen gewählt werden. Denn verliert ein Chirurg bei einem Unfall einen Finger, im schlimmsten Fall den Daumen, verhindert dies seine künftige Berufsausübung. Eine individuelle Risikoanalyse durch einen Spezialisten, der kraft Gesetz zu einer unabhängigen Beratung im Interesse seiner Kunden verpflichtet ist, ist unerlässlich. Denn besonders im Unfallversicherungsbereich sind die Baustein-Variationen innerhalb einer Police sehr komplex und teilweise unnötig. |
|
Personen, die eine gefährliche Sportart ausüben oder sich beruflich bedingt häufiger in Krisengebieten aufhalten, sind meist schwerer bis gar nicht versicherbar oder nur gegen erhöhte Prämien. |
| Wie bei allen Vertragsabschlüssen, die man im Laufe seines Lebens tätigt, sollte eine gründliche und kritische Risikoanalyse vor Abschluss durchgeführt werden. Idealerweise sollte man den Rat eines unabhängigen Maklers einholen, denn nur der Makler ist kraft Gesetz in seiner Berufsausübung den Interessen seiner Kunden verpflichtet. |

Sie möchten einen Beratungstermin vereinbaren? Wir rufen Sie gerne zurück. |
Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 17:00 Uhr
Selbstverständlich erreichen Sie uns auch unter:
|